E-Sport

Definition

Der ESBD als Verband definiert E-Sport in seiner Satzung wie folgt: „eSport […] ist das sportwettkampfmäßige Spielen von Video- bzw. Computerspielen, insbesondere auf Computern und Konsolen, nach festgelegten Regeln.“ [1]

Hinzu treten einige Kernelemente: der Wettkampf findet gegen menschliche Gegenspieler statt, er kann als Onlinewettkampf oder als Präsenzwettkampf gestaltet sein und er definiert sich maßgeblich über die motorische, präzise Bedienung des Eingabegeräts (z.B. Maus, Tastatur, Controller, Smartphone, usw.) im Zusammenspiel mit der Meisterung der durch das Spiel vorgegebenen Regeln und Limitierungen, die zum Spielziel führen.

Man kann außerdem feststellen, dass E-Sport als Sportart eine Sammlung verschiedener Disziplinen ist, die sich über das jeweils gespielte Video- oder Computerspiel abbilden.

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Stand in der Gesellschaft

Der E-Sport befindet sich auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft. Mit „Sieben-Meilen-Stiefeln“ schreitet die gesellschaftliche Anerkennung voran und es kommt immer seltener vor, dass Athleten des E-Sport schief angesehen und/oder mit alten Klischees konfrontiert werden.

In immer mehr Wohnzimmern flimmern große E-Sport-Events über die Fernsehgeräte und immer häufiger wird Notiz von E-Sport-Veranstaltungen genommen. Große Turniere und Messen werden regelmäßig in Rekordzeit ausverkauft und die Merchandising-Shops der großen E-Sport-Teams erreichen hohe Umsatzzahlen.

Zwar bleibt noch ein gutes Stück des Weges zu gehen, ehe ein E-Sportler im Ansehen der Gesellschaft neben einem Basketballer oder gar Fußballer stehen kann, jedoch stimmt uns die eingeschlagene Richtung positiv.

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Unsere Zukunfstsprognose

Zu der Entwicklung im E-Sport bezieht sich unser Verein eindeutig positiv in Hinblick auf Akzeptanz in der Bevölkerung weltweit und dem jährlichen Umsatz, gemessen an anderen Sportarten.

Mit den  kommenden Jahren wird sich der E-Sport als massentauglich beweisen, da die Nutzung von Medien wie Computer und Co. zum Teil altersabhängig ist. Mit dem angedeuteten Wechsel der Generationen wird es auch ein Umdenken auf politischer Ebene geben und eine lang ersehnte Notwendigkeit auf Bundesebene, in Bezug auf die Anerkennung der Gemeinnützigkeit des E-Sports, umgesetzt.

Unsere Meinung

Das Wort „Sport“ wird unserer Meinung nach nicht mehr über das rein Physische definiert, sondern eher über den klassischen sportlich Gedanken, der den Wettbewerb und den Siegeswillen in den Vordergrund stellt.

Der Wettbewerb kann aber nur durch ein hartes Training und sehr viel Ausdauer Bestand haben, wobei sich E-Sportler in regelmäßigen Trainings an ihre Leistungsgrenzen bringen, um noch besser zu werden.

Anschließend an eine Trainingsphase steht meist ein größeres Turnier, welches International übertragen wird (bspw. Twitch, eSport1). Diese Analogie finden wir auch in unserem traditionellen Profisport „train hard, win easy“.

Unser Verein ist sich darüber einig, dass sich mit der rasanten Entwicklung des Internets und der Gesellschaft die derzeitig von Verbänden, wie dem DOSB oder DFB geforderte harte Abgrenzung von E-Sport und traditionellem Sport nicht wird halten können.

Gegenteilig erwarten wir eine weiterhin stetig wachsende Akzeptanz in der Bevölkerung und gehen davon aus, dass es schon in wenigen Jahren ganz normal sein wird, dass in deutschen Wohnzimmern E-Sport-Turniere geschaut werden.

Quellen

[1] ESB